GWA Wingfoil World Cup: FreeFly-Slalom
(27. Juli – 1. August 2026)
GWA Wingfoil World Cup Fuerteventura: FreeFly-Slalom / WM-Titel Männer+Frauen
Francesco Cappuzzo (ITA) und Kylie Belloeuvre (FRA) sind neue FreeFly-Slalom Weltmeister. Titelverteidiger Bastien Escofet (FRA) und Nia Suardiaz (ESP) geschlagen.In der Wingfoil-Disziplin FreeFly-Slalom wurden beim 38. Fuerteventura World Cup die Weltmeistertitel der Männer und Frauen ermittelt. In der Renndisziplin „FreeFly-Slalom“ treten die Teilnehmer auf einem mit Bojen markierten Kurs gegeneinander an, der Halsen, Wenden sowie kurze Pump- oder Surfpassagen ohne Wing-Unterstützung umfasst.
Der Finaltag der FreeFly-Slalom-Racer war spannungsgeladen bis zum Schluss. Bastien Escofet und Nia Suardiaz waren angetreten, um ihre 2025er Weltmeistertitel zu verteidigen. Und diesen Job erledigten beide in der Qualifikationsrunde zunächst mit Bravour.
In den Finalläufen der Männer und Frauen war Nervenstärke gefordert, denn in beiden Wertungsklassen war der Sieg auf Fuerteventura entscheidend für den Gewinn der Weltmeisterschaft.
In der Männerwertung hielt der 2025er Weltmeister Bastien Escofet dem Druck nicht stand. Escofet wollte über die kürzere Innenbahn ein paar Meter gewinnen. Das ging schief. Er stürzte und erlaubte es Francesco Cappuzzo aus Italien, seinen Sieg und damit den WM-Titel ungefährdet einzufahren. So gab es in diesem Jahr nur den zweiten Platz für den sichtlich unzufriedenen Bastien Escofet. Sebastiano Zorzi aus Italien kam auf Platz drei.
In der Frauenwertung war die Situation ähnlich. Die amtierende Weltmeisterin Nia Suardiaz zeigte in beiden Finalläufen Nerven. Sie stürzte in jedem der beiden Finalläufe unter dem Druck der aufholenden Französin Kylie Belloeuvre. Belloeuvre nutzte ihre Chance cool und fuhr fehlerfrei zu ihrem Weltmeistertitel. Nia Suardiaz muss sich mit Platz zwei begnügen. Mar de Arce, ebenfalls aus Spanien, fuhr auf Rang drei.
Damit endet der 38. Fuerteventura World Cup. Sieben Weltmeistertitel wurden im Windsurfen und Wingfoilen insgesamt vergeben. Der Wind setzte an keinem der Veranstaltungstage aus und erlaubte es, alle Wertungsklassen vor dem offiziellen Veranstaltungsende abzuschließen.


